Stadtkirche Bräunlingen

Kirchenbau im neoromanischen Baustil
Prachtvolle Gemälde- und Figurenwelt

Die Stadtkirche in Bräunlingen wird gerne als Beispiel für die fast durchgehende Umsetzung eines neoromanischen Baustils herangezogen. Der Maria ‚Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel‘ gewidmete Bau ist 54 Meter lang, das Kirchenschiff mit knapp 22 Meter überraschend hoch und in byzantinischem Stil ausgeschmückt. Das in der Zeit des Historismus von 1881 bis 1889 erbaute Gotteshaus ersetzte die Kapellen aus den Jahren 1520 und 1694. Der damalige Stadtpfarrer und Dekan Carl Alois Metz initiierte den Neubau unter der Leitung des Fürstlich Fürstenbergischen Hofbaumeisters Adolf Weinbrenner. Die Finanzierung übernahm zum größten Teil die Stadt, dazu kamen Gelder der Kirche und Spenden. Während Metz auf die äußere Gestalt der Kirche nicht viel Einfluss nehmen konnte, hatte er in der Innenausstattung freie Hand. Gemeinsam mit dem Offenburger Maler und Bildhauer Josef Simmler entwickelte er einheitliche und farbenfrohe Bildwerken für Altäre und Wände. Der Künstler Carl Hornung malte nach Eröffnung der Kirche 1889 weitere zehn Jahre an Bibelmotiven und Heiligendarstellungen. In dem Gotteshaus lassen sich heute über 100 farbige Gemälde und rund 50 figürliche Darstellungen und Glasmalereien bestaunen.

Die Stadtkirche ist täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet.

Die Tourist-Information vermittelt für Gruppen Sonderführungen durch die Bräunlinger Stadtkirche an. Während der 90 Minuten langen Führung werden die Entstehungsgeschichte der auch als Kathedrale bezeichneten Kirche und das von Dekan Carl Alois Metz entwickelte theologische Konzept der Innenausstattung beleuchtet.

360° Aufnahme unserer Stadtkirche

Informationen

Ansprechpartner:
Amt für Tourismus, Kultur und Sport / Kath. Kirchengemeinde


PLZ / Ort:
78199 Bräunlingen


Telefon:
0771 61176
E-Mail:
braeunlingen@kath-aufderbaar.de
Stadtplan:
Web:

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