Ottilienkapelle

Schmuckes Kirchlein zur Ehren der Heiligen Ottilia
Ölberganlage und Lourdes-Grotte laden zur Andacht

Die von 1723 bis 1726 mit dem Geld frommer Bräunlinger Bürger auf dem einst unbewaldeten Lützelberg erbaute Ottilienkapelle mit angebauter Einsiedlerklause war anfangs ein beliebtes Ziel für Pilger aus der nahen und weiteren Umgebung. Das ursprünglich einfach ausgestatte Kirchlein erhielt im Laufe der Jahrhunderte immer neuen Schmuck, meist, um Ottilia, Patronin der Blinden und Pestkranken, zu huldigen. Das Altarbild entstand bereits 1727, fünf Jahre darauf erschuf Adam Winterhalder die Holzplastiken der Wetter- und Seuchenheiligen Wendelin und Rochus sowie der Ottilia und des Heiligen Josef. Im Jahr 1830 malte Josef Fuchs das Wandbild des Vieh-Heiligen Wendelin. Von 1863 bis 1868 wurde der Innenraum renoviert; der Hüfinger Maler Luzian Reich erschuf zu der Zeit die Deckengemälde zum Leben und Sterben der Heiligen Ottilie. Erneut im neugotischen Stil renoviert wurde die Kapelle im Jahr 1900. Unterhalb der Kirche laden Ölberganlage und Lourdes-Grotte zur Andacht ein. Diese wurden in den Jahren 1887 bis 1891 von Bürgern erbaut.

Die Kapelle steht auf einem heute baumbestandenen Berg, der über die Obere Waldstraße und die Ottilienbergstraße gut zu Fuß erreichbar ist. Ein mit gelber Raute markierter Weg führt von der Kirche stadtauswärts an einer Kneipp-Badeanlage mit Löwen-Skulptur vorbei in Richtung des Tribergs.

Informationen

Straße:
Ottilienberg
PLZ / Ort:
78199 Bräunlingen


Stadtplan:

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